Ihre Behandlung & Ihre Therapeutenwahl

Krankenkassen und Beihilfe erstatten Kosten für diese drei Therapie-Verfahren:
  1. Analytische Psychotherapie
  2. Tiefenpsychologisch-fundierte Psychotherapie
  3. Verhaltens-Therapie

Für die ersten beiden Therapie-Verfahren bin ich umfassend weitergebildet.
Meine Liquidationen werden daher von privaten Kassen und der Beihilfe erstattet.
Meine Zulassung zu gesetzlichen Krankenkassen habe ich 1993 zurück gegeben.

Eine wirksame Therapie
ist immer auch Widerstands-Arbeit, denn wir Menschen wollen zwar unsere Beschwerden loswerden, aber halten an unseren vertrauten krankmachenden Beziehungs-Mustern fest, ohne dass wir es selbst bewusst merken oder steuern können!

Daher kommt es bei der Aufdeckung diser meist unbewussten Beziehungs-Muster regelmäßig zu Konflikten zwischen Patient und Therapeut über das Ausmass der notwendigen Veränderung. Nur so aber kann der Therapeut seinem Patienten zu einer für IHN fördernden und gesunden Entwicklung verhelfen, mit der dieser sich aber oft bei seinen bisherigen Bezugspersonen vorübergehend "unbeliebt" machen.

In einer wirksamen Therapie überprüfen Sie daher Ihre bisherigen Beziehungen, angefangen bei sich selbst und fragen sich immer wieder: "Was tut mir selbst denn jetzt und auf Dauer wirklich gut?"

Am Ende erfolgreicher Arbeit beenden Sie Ihre Therapie als ein Mensch, der sein Leben besser selbst verantwortlich und gesünder leben kann: "Zuerst liebe ich mich selbst und dann ... auch meine Nächsten!

Am Anfang der Psychotherapie steht die Diagnostik in 4-6 Sitzungen mit:
  • Klärung Ihrer Beschwerden,
  • Suche nach den Ursachen und ggfs.
  • Wahl der zur Heilung geeigneten Therapie
Zuerst führen wir ein Erstgespräch, in dem für uns beide spürbar wird:
  • ob es eine Beziehungs-Chemie zwischen uns gibt und
  • ob es mir gelingt, einen Zugang zu Ihnen und Ihren Problemen zu finden.
Wenn wir die Diagnostik fortsetzen,
schreiben Sie mir Ihre Lebens- und Krankheitsgeschichte auf.

Das hilft Ihnen und mir,
Sie mit Ihrer Entwicklung und Ihren Beschwerden viel besser kennen zu lernen.

Die weiteren Gespräche sind gleichzeitig eine Probe-Therapie:
  • Sie sehen und spüren, wie hilfreich ich mit Ihnen umgehe und
  • ich erlebe, wie Sie mit mir und meinem Therapie-Ansatz umgehen und
  • was und wie es sich ggfs. bei Ihnen schon ändert.

Am Ende der Diagnostik schließen wir ggfs. einen Behandlungs-Vertrag
mit unseren jeweiligen Pflichten und Rechten. (s. Behandlungs-Vertrag)

Die Hirnforschung bestätigt die Grundlagen der psychoanalytischen Theorie und Praxis:

Wir Menschen sind in unserem Leben überwiegend von unseren unbewußten Gefühlen gesteuert.
Veränderung bis hin zur Heilung geht nur über Beziehungs-Arbeit an den Gefühlen -BINDUNG HEILT-!“ (s.: "Hirnforschung bestätigt Psychoanalyse")

Ins unbewusste verdrängte Erfahrungen werden in einer längeren emotionalen Patient-Therapeut-Bindung unter Aktivierung starker Gefühle in der Behandlungssituation wiederbelebt. So kann eine dauerhafte Veränderung in Ihrem Gehirn, Ihren Gefühlen und Ihrem Verhalten bewirkt und sogar messbar werden.

Mit Hilfe meiner
  • qualifizierten psychoanalytischen Ausbildung und
  • über 30 Jahre währenden Therapie-Erfahrung, sowie
  • meiner körpertherapeutischen Zusatz-Ausbildung
kann ich auch Sie bei Ihrer schwierigen Entwicklungs-Arbeit begleiten:
  • Welche Ihrer Gefühle und Erinnerungen sind hier und jetzt aktuell,
    und welche stammen von dort und damals?
  • Welches sind Ihre aktuellen Auslöser,
    über die Ihre alten Gefühle heute so stark sichtbar und spürbar werden?
So entwickeln sich im Hier und Jetzt jeder Therapie-Stunde
in Ihnen und zwischen uns klärende Anhaltspunkte Ihrer Genesung:
  • wo und wie und mit wem ergeben sich für Sie neue und bessere Gefühle und Gedanken, Handlungen und Lösungen.
Zwei TIPPS zum Schluss:
  1. Klären Sie VOR Behandlungs-Beginn die Kostenerstattung IHRER Kasse:
    Eine wirksame Psychotherapie bei starken Beziehungs-Ängsten oder Depressionen
    braucht ca. 2 Jahre mit 1-2 Sitzungen pro Woche, d.h. ca. 40-80 Sitzungen pro Jahr

    Schauen Sie daher VOR Diagnosebeginn in Ihren Vertrag,
    wechseln Sie ggfs. die Kasse oder sprechen Sie mit Ihrer Kasse.

  2. Bleiben Sie nur bei dem Therapeuten,
    bei dem Sie nach mehreren Sitzungen ein gutes Gefühl haben:

    • Wenn der Therapeut für Sie
    • den Therapie-Antrag gestellt und
    • Ihre Kasse die Genehmigung erteilt hat,
    dann sind Sie in der Regel für die Dauer Ihrer Behandlung an diesen Therapeuten gebunden.